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Seine geschichte

Photo-gravure d'olivier

 

Photo d'un vieil olivier

Die Geschichte des Olivenöls

Der Ursprung des Olivenöls, der weit in die Antike zurückreicht, verliert sich in den Tiefen der Geschichte. Man weiß nur, dass es die Griechen und Römer täglich verwendeten, ob als Nahrungsmittel oder für kosmetische Zwecke. Olivenöl ist eines der größten Geschenke der Natur, schon unsere Vorfahren liebten den Geschmack und lange galt es als das edelste pflanzliche Fett im Mittelmeerraum.
Die Verwendung von Olivenöl reicht weit zurück: Schon die Römer, Griechen und Hebräer nutzten es zum Kochen, für Kosmetik oder auch für Öllampen. Das Wort „Olive“, das aus dem Lateinischen „oleum“ (Olivenöl), abgeleitet von „olea“ (Olive) stammt, hielt 1080 in Frankreich Einzug, das Wort „Öl“ im 12.Jahrhundert.

 

Die ältesten Spuren des Olivenbaums liegen 20 Millionen Jahre zurück; mit dem Anbau wurde vermutlich vor ca. 6000 Jahren begonnen, und zwar im Mittelmeerraum. Kreta handelte als erster mit Olivenöl und trieb die Kultivierung in erheblichem Maße voran. Es waren jedoch die Griechen, die diese fortsetzten und sie auf Italien, Nordafrika und bis nach Frankreich übertrugen. Das Römische Reich übernahm schließlich die Kontrolle und nutze den Olivenanbau kommerziell. Der Höhepunkt der Entwicklung lag im 13. Jahrhundert, da Olivenöl für religiöse Rituale, Beleuchtung, Seifenherstellung und zum Kochen verwendet wurde.

 

Darum ist Olivenöl so gesund

Oliven werden hauptsächlich im Mittelmeerraum angebaut und stehen dort regelmäßig auf dem Speiseplan. Studien über die gesundheitliche Wirkung von Olivenöl zeigen, dass sich diese mediterrane Ernährung positiv auf koronare Herzerkrankungen auswirkt. Oliven und vor allem das Olivenöl ist ein fester Bestandteil der Ernährung im Mittelmeerraum und trägt offensichtlich dazu bei, Krankheitsrisiken zu verringern.

74% der Lipide im Öl sind einfach ungesättigte Fettsäuren. Diese tragen dazu bei, den Anteil von „schlechtem“ Cholesterin (LDL) im Blut zu senken und den von „gutem“ Cholesterin (HDL) zu erhöhen.

Der Körper bildet freie Radikale; das sind Moleküle, die eine gewisse Schutzfunktion übernehmen.

Bedingt durch Stress, Luftverschmutzung etc. (oxidativer Stress) bildet der Körper diese jedoch in einer so großen Menge, dass es vermehrt zu kardiovaskulären Erkrankungen, zu bestimmten Krebserkrankungen und anderen altersbedingten Krankheiten kommt. Das Olivenöl ist für seine starke antioxidative Wirkung bekannt; es bekämpft die Vermehrung der freien Radikale und wirkt somit direkt diesen Erkrankungen entgegen. Man weiß übrigens, dass die Olivensorte und die Art der Haltbarmachung wichtige Faktoren für die antioxidative Wirkung sind. Zum Beispiel enthalten schwarze Oliven schätzungsweise 3 bis 4 Mal mehr Phenolverbindungen als die grüne Olive und haben somit eine höhere antioxidative Wirkung.

Wissenschaftlichen Studien zufolge wird durch eine klassische mediterrane Ernährung das Risiko eines Herzinfarkts und koronarer Herzerkrankungen verringert. Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Olivenöl und der Vorbeugung gegen Darm- und Brustkrebs.

Es gilt als ein bekanntes Hausmittel, jeden Morgen einen Löffel Öl auf nüchternen Magen zu sich zu nehmen. Das wirkt gegen Darmträgheit und regt die Gallentätigkeit an. Auch fördert ein Löffel Olivenöl vor einer reichhaltigen Mahlzeit den Gallenfluss und erleichtert die Fettverdauung.

 

Zusammensetzung:

Die Antioxidantien im Olivenöl:

Die Phenolverbindungen: Hydroxytyrosol und Oleuropein, zwei starke Antioxidantien.

Die verschiedenen Fettsäuren: Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Margarinsäure, Margaroleinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, cis-Vaccensäure, Linolsäure, Linolensäure, Arachinsäure, Gondonsäure, Behensäure, Lignozerinsäure, gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Squalen: Olivenöl ist sehr reichhaltig an Squalen, das zur Familie der Lipide gehört

Vitamin E: bekannt als wirksames Antioxidant, das die roten und weißen Blutkörperchen schützt.

 

Nährwert des Olivenöls pro 100 g

Kalorien: 864 kcal

Proteine: 0 g

Kohlenhydrate: 0 g

Lipide: 97,8 g

Gesättigte Fettsäuren: 12,85 g

Einfach ungesättigte Fettsäuren: 72,1 g

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 10 g

Omega 3: 0,7 g

Regime cretois

Die kretische Ernährungsweise

Bei dieser Ernährungsweise handelt es sich eigentlich eher um eine Lebensweise.

Die kretische Ernährungsweise hat ihren Namen nämlich von den Ernährungsgewohnheiten der Einwohner von Kreta, dieser wunderschönen Insel im Mittelmeer. Viele ihrer Einwohner sind hundert Jahre alt und viele Wissenschaftler haben sich mit den Gründen dieser Langlebigkeit befasst. Den Ergebnissen zufolge liegt dies an einer speziellen Ernährungsweise: Reich an Antioxidantien und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wodurch die Risiken von kardiovaskulären Erkrankungen und Krebserkrankungen verringert werden.

Bei dieser mediterranen Ernährungsweise steht Olivenöl (30 l pro Jahr pro Einwohner), Gemüse und Obst gsnz oben auf dem Speiseplan.

 

Wichtige Lebensmittel sind:

Olivenöl, Fisch, Eier und Milchprodukte, sehr wenig rotes Fleisch, etwas Rotwein, Gewürzkräuter, frisches Gemüse, Getreide, frisches Obst.

Man soll allerdings nicht literweise Olivenöl pro Tag zu sich nehmen, sondern die Menge an ungesättigten Fetten (Olivenöl) in einem vernünftigen Verhältnis zu den gesättigten Fetten (Butter…) konsumieren.